Wohnraumlüftung

Wohnraumlüftung

Ein Gebäude benötigt alle zwei Stunden eine Erneuerung der Raumluft.
Der Mensch braucht Luft zum Atmen, das Gehirn braucht Sauerstoff, der Luftwechsel muß den Feuchtegehalt regulieren ,um Schimmelpilz zu vermeiden.
Früher haben das die undichten Fenster erledigt.
Wie machen wir das im dichten Niedrigenergie oder Passivhaus?
Wenn jemand zuhause ist, kann Er/Sie dreimal am Tag 10 Min Stoßlüften.
Austausch der Luft ohne Wärmerückgewinnung ,dafür ohne zusätzliche Technik.
Aber wer ist schon zuhause?
Kinder in der Schule evtl. ganztags ,Vater u. Mutter in der Arbeit, Oma und Opa wohnen wo anders.

Was tun?
Die einfachste Art der kontrollierten Wohnraumlüftung ist eine Abluftanlage in den Naßräumen und Nachströmöffnungen in den Wohnräumen.
Diese Art ist ohne Wärmerückgewinnung und dient hauptsächlich dem Feuchteschutz.
Nur geringe Energieeinsparung gegenüber der Fensterlüftung ,wenn sie vernünftig gehandhabt wird.
Eine Verbesserung dieser Art wäre, die Abluft mittels einer Brauchwasserwärmepumpe zur Erwärmung des Warmwassers zu nutzen.
Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung gibt es zentral oder dezentral.
Der Wärmerückgewinnungsgrad aus der Abluft liegt bei 85-90%.
Dezentrale Geräte pro Raum sind in der Gebäudesanierung, aber auch im Neubau, wenn kein Platz für ein Kanalsystem verfügbar ist eine gute Lösung.
Die Geräuschentwicklung ist bei Vollast 20 -30 dbA (Kühlschrank ca, 35 dbA)

Zentrale Wohnraumlüftungen sind lüftungstechnisch die beste Lösung.

Vorteile:
geringe Geräuschentwicklung
Lufterwärmung oder Kühlung über Erdreich möglich
Luftmenge für Feuchteschutz ,Grundlüftung und Intensivlüftung einstellbar.

Nachteile:
Platz für Kanalsystem (Neubau meist im Fußbodenaufbau)
Reinigungsmöglichkeiten vorsehen. 

Hotline

08036-8566

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