Heizflächen

Heizflächen

Ohne Verluste an thermischer Behaglichkeit, lassen sich Raumtemperaturen senken, wenn die innere Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen entsprechend angehoben wird.

Voraussetzung ist eine gute Wärmedämmung U-Werte der Außenwände kleiner 0,28 W/m²K, Fenster kleiner 1,3 W/m²K, Dach 0,2 w/m²K, Fußböden zum unbeheizten Keller oder Erdreich 0,2 W/m²K. für ein KFW Effizienzhaus müssen die U- Werte noch weiter verbessert werden.

Die Heizflächen sollen großflächig mit geringer Vorlauftemperatur ausgelegt werden.
Dadurch wird ein hoher Strahlungsanteil und ein Ausgleich gegenüber den kälteren
Raumumschließungsflächen erreicht.

Im Altbau werden gute Ergebnisse durch Sockelleistenheizkörper, die an den Außenwänden verlegt werden, erzielt. Sie bilden vor den kalten Wänden einen Warmluftschleier, der vom Benutzer als Strahlungswärme empfunden wird. Für den Einsatz von Sonnenenergie und Wärmepumpen, eignen sich Wand und Fußbodenheizungen wegen der geringen Vorlauftemperatur von 35-40 °C am besten.
Fußbodenheizungen sind durch ihre Trägheit bei Niedrigenergiehäuser nicht immer vorteilhaft. Wandheizungen kommen unserem Ziel, eine hohe thermische Behaglichkeit bei geringer Raumtemperatur und geringer Vorlauftemperatur zu erreichen entgegen.

Bei Passivhäusern mit U- Werten der Außenwände von 0,15-0,10 W/m²K und Fenster mit 0,7 W/m²K reichen kleine Heizflächen an den Innenwänden aus, da das Bauwerk an sich für thermische Behaglichkeit sorgt. Der Lüftungswärmebedarf muß hier wegen der Gebäudedichtheit sowieso durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung gedeckt werden.

Passivhäuser können fast zu 100% mit Sonnenenergie auskommen.
Um eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu erreichen und den unterschiedlichen Raumverhältnissen gerecht zu werden, müssen alle Heizflächen mit thermostatischen und volumeneinstellbaren ( Hydraulischer Abgleich ) Regulierventilen ausgerüstet werden.
Die Voraussetzung für eine optimale Funktion der Thermostatventile ist eine witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit genau auf die Auslegedaten der Anlage eingestellten Heizkurve , eventl. mit Raumaufschaltung.

Absenkbetrieb für Nacht und im Nichtwohnbau (Gewerbe, Büros, Praxen) auch am Wochenende. Sommer/ Winter Umschaltung, autom. Zeitumstellung, Pumpenlogik, Wahlschaltung für Partybetrieb, Urlaub, dauernd Tag oder Nachtbetrieb ist Stand der Technik.

Gute Regler können auch über Datenlogger das Anlageverhalten aufzeichnen und haben die Möglichkeit einer Fernüberwachung und Bedienung.

Bei der Anpassung der Regelanlage an das Nutzerverhalten, haben freiprogrammierbare Regler große Vorteile .

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